Essen statt vergessen

…ist der Titel eines bundesweit angelegten Projektes für 6- bis 12-jährige Kinder in Horten zum Thema ‚Alte Sorten und Biodiversität‘, das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert wurde.

Die Botschaft des Projektes ist denkbar einfach: Viele selten gewordene Kulturpfanzen und Nutztierrassen sollten wir lieber öfter mal essen, um sie nicht zu vergessen und damit nach und nach aussterben zu lassen.

Linda & ichIn einem Kochbuch, das im Rahmen des Projektes entstanden ist, werden leckere Rezepte vorgestellt und die Menschen, die sich mit diesen alten Sorten und Rassen beschäftigen, und darüber, wie und warum sie das tun. Insgesamt ist so eine kleine Deutschlandreise des guten Geschmacks und der kulinarischen Vielfalt entstanden.

Auf den Seiten 74 bis 79 des Buches gibt es auch einen Beitrag über meine Pommerschen Landschafe mit einigen sehr schönen Fotos. Diesen Beitrag kann man hier einsehen.

Linda und ich, Foto: K. Kühnel, Copyright (c) Fields

Weitere Einzelheiten zu dem Projekt „Essen statt vergessen“ findet man hier. Das gesamte Kochbuch kann man sich auf dieser Seite ansehen, und wer nun Lust auf dieses schön gemachte Kochbuch bekommen hat, kann es hier beziehen.

Beitrag zum Melken Pommerscher Landschafe in der ‚Schafzucht‘

In der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Schafzucht wurde ein Beitrag von mir über meine Melkversuche mit Pommerschen Landschafen veröffentlicht.Titel Schafzucht 2016-06-04

Wer sich für den Beitrag interessiert, kann ihn sich hier ansehen.

Alte Obstsorten neu entdeckt – für Niedersachsen und Bremen

Mit dem neu erschienenen Buch über Alte Obstorten für Niederschsen und Bremen wird endlich eine Lücke geschlossen, gab es doch bislang keine Veröffentlichung mit Empfehlungen für geeignete Obstsorten für diese Region.

Wesentliche Passagen des Textes wurden übernommen aus Hans-Joachim Bannier: „Alte Obstsorten für Westfalen und Lippe“, 2. Auflage. Redaktionell überarbeitet und mit Beiträgen erweitert wurde das Buch von Eckart Brandt, Annette Braun-Lüllemann, Sabine Fortak, Dr. Ute Hoffmann-Deterding, Michael Ruhnau, Marita Tjarks und Jens Türschmann.

alte-obstsorten-neu-entdeckt-niedersachsen-bremenDas umfangreiche Nachschlagewerk für Obstwiesenbesitzer bis Hobbygärtner umfasst:

Sortenlisten, regional und überregional für Äpfel und Birnen, Pflaumen, Zwetschen, Renekloden und Mirabellen, Süß- und Sauerkirschen, Pfirsiche und Aprikosen

– Abbildungen und ausführliche Beschreibungen der Sorten

– Anforderungen an streuobsttaugliche Obstsorten

– Empfehlungen zu den Standorten von Niederung bis Höhenlage, von Moor bis Sand

– Professionelle Hinweise zu Planung, Pflanzung und Schnitt

– Verfahren, um Schäden zu beseitigen und zu verhindern

– Maßnahmen gegen Schädlingsbefall

– Umfangreiche Adressensammlung zu Obstbaum- und Reiserkauf, Sortenbestimmung und Mosten, Vereinen und Bodenuntersuchung

Autoren-Sortenbuch-HB-Niedersachsen

die Autoren des Sortenbuchs v. l. n. r.: Eckart Brandt, Marita Tjarks, Sabine Fortak, Dr. Ute Hoffmann-Dterding, Michael Ruhnau (es fehlen: Hans-Joachim Bannier, Annette Braun-Lüllemann und Jens Türschmann)

Alte Obstsorten neu entdeckt für Niedersachsen – Bremen Sortenwahl, Pflanzung, Pflege
Redaktion: Sabine Fortak
Herausgegeben vom Pomologen-Verein Niedersachsen-Bremen mit Unterstützung der Bingo-Umweltstiftung Niedersachsen
© 2013 Verlag Atelier im Bauernhaus
In der Bredenau 6
28870 Fischerhude
ISBN 987-3-88132-386-4
208 Seiten

Das Buch kann im Online-Shop des Pomologen-Vereins bestellt werden.

Kunst & Genuss am Ostefluss

Kunst und Genuss gehören zusammen! Dieses Buch verbindet norddeutsche Malerei mit Krimis und Kurzgeschichten sowie Reportagen über den Anbau naturnaher Lebensmittel im Einzugsbereich der Oste und ihre Vertreter.

Alles über: Holunder – Das Schaf – Buchweizen – Korn – Kartoffel – Huhn & Ei – Das Hausschwein – Die Kuh – Der Apfel – Kürbis & Co. – Fisch

Weitere Einzelheiten zum Inhalt finden Sie hier.

Im Kapitel über das Schaf hat Annette Freudling eine Reportage über meine Schafe geschrieben, und zum Thema Apfel enthält das Buch auch einen Beitrag über meine Sammlung alter Apfelsorten in Bülstedt.

Mit 27 Rezepten zum Nachkochen oder -backen. Herausgegeben von Wolf-Dietmar Stock und Annette FreudlingKunst&Genuss-Oste

Festeinband, 272 Seiten ISBN 978-3-88132-231-7, 19,80 €

Zu beziehen ist das Buch hier

Und hier das Rezept, das ich für dieses Buch beigesteuert habe:

„Weinende Keule“ – Keule mit Kochbirnen und Kartoffeln im eigenen Saft

Für dieses Rezept kann man natürlich eine Lammkeule verwenden. Doch eignet sich genauso gut die Keule eines älteren Schafes oder Bockes. Der Name des ursprünglich französischen Rezeptes, das ich hier etwas abgewandelt habe, rührt daher, dass Keule, Kartoffeln und Birnen ohne Flüssigkeitszugabe im reichlich austretenden Saft garen.

Zutaten: 1 Keule, 150 g gestreifter Speck in dünnen Scheiben, einige Knoblauchzehen, längs in dünne Stifte geschnitten, Kartoffeln nach Belieben, 1 Wurzel, 2 Zwiebeln, 1 Zweig Rosmarin, 2 Zweige Thymian, 2 Lorbeerblätter, Salz, frisch gemahlener Pfeffer, 1 Dutzend ungeschälte und unzerteilte kleine Kochbirnen (zur Not noch nicht ganz reife in Stücke geschnitteneTafelbirnen)

– Einen gusseisernen Schmortopf mit Speckscheiben auslegen (einige zurückbehalten)

– Die Keule gut entfetten und mit Knoblauchstiften spicken

– Die geschälten Kartoffeln in Scheiben schneiden und mit der gewürfelten Wurzel und der in Ringe geschnittenen Zwiebel mischen, mit Pfeffer, Salz, Rosmarin, Thymian und Lorbeer mischen und in den Topf füllen.

– Die Keule auf die Kartoffeln setzen und mit den zurückbehaltenen Speckscheiben bedecken.

– Die Kochbirnen um die Keule verteilen und den Deckel aufsetzen

– Die Keule im gut verschlossenen Schmortopf bei niedriger Temperatur (es genügen 90 °C) 6 – 7 Stunden lang garen. Auf eine Stunde mehr kommt es bei dieser Garmethode nicht an.

Guten Appetit!