Thema WWOOFING bei ‚Buten un Binnen‘

Seit über fünf Jahren kommen regelmäßig junge Leute auf meinen kleinen Hof, um mir hier zu helfen und im Gegenzug Erfahrungen mit Tieren, Garten und dem Anbau und der Verarbeitung Obst zu sammeln. Diese Art Austausch wird durch den weltweit aktiven Zusammenschluss WWOOF (world wide opportunities on organic farms) ermöglicht.

Zaunbau

Am 8. August gab es im Regionalprogramm von Radio Bremen um 19:30 Uhr in der Sendung ‚Buten un Binnen‘ einen immerhin elfminütigen Beitrag über WWOOF, in dem die Arbeit der Wwoofer auf zwei Höfen im Landkreis Rotenburg vorgestellt wurde. Auch mein ‚Schaf- und Apfelhof‘ war mit dabei. Haptdarsteller waren meine beiden Wwoofer Laurent und Annika, die beide seit einigen Jahren immer wieder kommen, um mich hier zu unterstützen. Wer also Lust hat, schaut einfach mal rein.

Schaftag 2020 in Stubben

Am 18. Juli trafen sich in diesem Jahr die niedersächsischen Züchter der Pommerschen Landschafe in Stubben, um ihre Schafe bewerten und ins Herdbuch aufnehmen zu lassen.

Momos Tochter auf der Körbrücke

In diesem Jahr nahm Gunda Jung, Schäfermeisterin aus der Uckermark, die Bewertung der Tiere gemeinsam mit Mathias Brockob, Zuchtleiter des Landesschafzuchtverbandes Niedersachsen, vor. Erstmalig wurden vor allem Jährlingsschafe und -böcke vorgestellt.

Manche haben etwas Lampenfieber

Für mich war der Schaftag bei den weiblichen Tieren ganz erfolgreich. Ich konnte den drittbesten weiblichen Jährling in der älteren Altersklasse vorstellen, eine Tochter von Amelie.

Rangierung der älteren weiblichen Jährlinge

Auch der beste weibliche Jährling in dieser Klasse stammte aus meiner Zucht und wurde von Christina Schmidt aus Hessen vorgestellt, die im letzten Jahr Zuchttiere bei mir gekauft hatte. Das zweitbeste Tier kam aus der Zucht von Bernfried Dobben aus der Grafschaft Bentheim. Chrsitina Schmidts Jährling, eine Tochter von Tilda wurde immerhin zweitbestes Tier in der Gesamtwertungder weiblichen Jährlinge. Auf Platz 1 kam ein Schaf von Jens Rummel

Tildas Tochter (rechts) auf Platz 2 in der Gesamtrangierung der weiblichen Jährlinge

Bei den Böcken wurde der Sieger von Thomas Gerken gestellt. Auf den zweiten Platz kam ein großer, dunkler Bock von Wiebkle Knoop, auf den dritten ein ebenfalls sehr dunkler aus der Zucht von Vera Knippenberg.

Rangieren der Böcke

Transhumanz

Das Schafjahr hier auf meinem Hof ist in diesem Jahr durch einige Schafswanderungen gekennzeichnet. Wenn ich auch nicht wirklich zwischen Sommer- und Winterweiden hin und her wandere, also keine echte Transhumanz mache, so gehen meine diesjährigen „Schafspaziergänge“ doch deutlich über die Weidewechsel hinaus, die ich jedes Jahr hier im Dorf zu Fuß mache.

Schafwanderung

Alles fing damit an, dass mir ein Freund und Obstbaumschnitt-Kollege eine seiner Obstwiesen in Badenstedt zur Beweidung anbot. Da die Fläche auf einem Lehmbuckel liegt, ist das Gras dort besonders gut. Der Nachteil ist, dass diese Fläche ca. 10 km von Bülstedt entfernt liegt. Aber da das Frühjahr schon wieder so trocken anfing wie in den letzten beiden Jahren, konnte ich dem Angebot dennoch nicht widerstehen und zäunte sie mit Elektronetzen ein.

die Schafe auf Fabians Obstwiese

Das erste Mal haben wir die Schafe dorthin mit einem Anhänger gebracht. Das war keine angenehme Aktion. Da die Mutterschafe mit ihren Lämmern immerhin eine Gruppe von über 50 Tieren bilden, musste ich dreimal fahren, und die Schafe waren nicht sehr begeistert, auf den Anhänger verladen zu werden – entsprechend unkooperativ waren sie. Alles in allem dauerte die Aktion über vier Stunden.

Obstwiesenpflege durch die Schafe

Auf der Wiese selbst verhielten sich die Schafe (fast) vorbildlich: sie ersparten meinem Kollegen Fabian durch das Abweiden das Mähen, und da sie sich zum Wiederkäuen in den Schatten unter die Bäume zurückzogen, düngten sie diese ganz nebenbei. Ganz ohne Rindeschäden ging es aber doch nicht ab – die jungen Bäume waren einfach zu lecker. Abhilfe schaffte das Einstreichen der Baumrinde mit Schafkot.

das Gras ist alle

Die unangenehme  Erfahrung mit dem Hintransport per Anhänger ließ bei mir die Idee aufkommen, den Rückweg zu Fuß zu machen – immerhin haben Schafe Beine und können sich selbst fortbewegen. Mein Partner Wilhelm und ich erkundeten zunächst den besten Weg, und dabei stellte sich heraus, dass wir Straßen weitgehend vermeiden und fast ausschließlich auf Feld- und Wirtschaftswegen laufen konnten.

unterwegs

Mit reger Beteiligung von Wwoofern und Freunden, die alle Lust auf die erste Bülstedter Transhumanz hatten, ging es dann an einem wunderschönen Morgen Ende Mai los, als die Obstwiese so weit abgegrast war, dass die Schafe auf eine neue Weide mussten.

Mittagspause für die Schafe

Alles klappte wunderbar, auch wenn sich der anfängliche Schwung bei den Schafen, die noch in voller Wolle waren, bald verflüchtigte, so dass sich das Tempo deutlich verlangsamte und eine kleine Gruppe am Ende der Herde immer wieder etwas angetrieben werden musste. Aber, wir hatten eine Pause eingeplant: auf einer Naturschutzfläche auf halber Strecke konnten sowohl Treiber als auch Schafe eine ausgiebige Mittagspause machen.

Mittagspause für die Treiber

Frisch gestärkt ging es danach weiter, wenn auch nicht mit dem alten Schwung, denn die Schafe hätten ihre Mittagspause gern weiter ausgedehnt und in Ruhe wiedergekäut. Insgesamt dauerte die ganze Aktion auch nicht länger als mit dem Anhänger – dafür war sie sehr viel angenehmer.  Eine kleine Video-Sequenz von unserer Transhumanz kann man sich hier anschauen.

die neue Fläche auf halber Strecke

Inzwischen konnte ich – wiederum mit Hilfe meiner Wwoofer – eine weitere Naturschutz-Fläche auf halber Strecke für die Schafe als Weide einzäunen, so dass sie hier in Zukunft einen längeren Zwischenstopp einlegen können und wir nicht die ganze Strecke auf einmal gehen müssen. Das konnten wir vor einigen Tagen ausprobieren.

2. Transhumanz

Diese zweite, kleinere Transhumanz von ca. 5 km war für die Schafe ein Klacks, und nun weiden sie auf der neuen Fläche, auf der zwar viele Binsen wachsen, daneben aber auch schmackhafes Gras und noch schmackhaftere Weidengebüsche.

beim Erkunden der neuen Weide

 

Lammzeit

In diesem Jahr beginnt die Lammzeit bei mir am 18. März. Alma ist nicht nur mein neues Leitschaf, das der Herde beim Weidewechsel vorangeht, sondern sie macht auch den Anfang beim Ablammen. Während Alma im letzten Jahr mit einer Totgeburt und einem lebensschwachen Lamm Pech hatte, läuft in diesem Jahr alles vollkommen problemlos ab: zwei gesunde Lämmer mit einem guten Geburtsgewicht von 3,4 und 3,9 kg.

Überhaupt verläuft die diesjährige Lammzeit sehr ruhig und ohne Komplikationen. Insgesamt sind 39 Lämmer geboren worden, und nur eines davon war nicht lebensfähig. Das ist ein sehr gutes Ergebnis.

Es ist immer wieder schön anzusehen, wie souverän auch junge Schafe ihre Lämmer zur Welt bringen und sich hingebungsvoll um sie kümmern.

Hier einige Fotos von einigen der zufriedenen Mütter:

Liese ist schon ein „alter Hase“, was das Lämmerkriegen betrifft

Momos Zwillinge sind mit 4,6 und 5 kg sehr groß

Lykkes Zwillinge sind dagegen eher klein

Tilda hat kaum Zeit, ihr erstes Lamm trocken zu lecken, da ist auch das zweite bereits da

Luna hat gleich beim ersten Mal Zwillinge

Wie hingebungsvoll sie ihre frischgeborenen Lämmer ableckt, kann man sich hier ansehen

Lores Lämmer sind bereits trocken geleckt, als wir morgens zum Füttern auf die Weide kommen

In den meisten Fällen bekomme ich von den Geburten nichts mit, denn die Lämmer werden oft zum Ausgang der Nacht geboren. Bei Isis‘ Geburt war ich jedoch rechtzeitig und konnte miterleben, wie das zweite Lamm zur Welt kam. Das habe ich in einer kurzen Filmsequenz festgehalten. Kaum geboren, leckt die Mutter die Fruchthülle ab. Auch das kann man sich heir anschauen.

Morgenstimmung auf der Weide

Aber das sind wie gesagt eher die Ausnahmen. Meist bietet sich morgens ein friedliches und entspanntes Bild, und auf den ersten Blick ist gar nicht zu erkennen, welche Lämmern erst  in der vergangenen Nacht geboren worden sind.

Während die Mütter gefüttert werden, beginnen die Lämmer schon bald zu spielen. Wer die ganze Lämmergruppe in Bewegung sehen möchte, kann sich das hier anschauen.

Fütterungszeit

Die Lammzeit ist immer eine intensive Zeit im Jahr, und es gibt jede Menge zu tun. In diesem Jahr kann ich wegen der Einschränkungen aufgrund der Corona-Infektionen keine Wwoofer bei mir aufnehmen. Da ist es gut, dass mein Partner Wilhelm mir bei der Versorgung der Tiere hilft.

Wilhelm im Einsatz

Nun ist es auch höchste Zeit, dass der Bock, der den ganzen Winter bei den Mutterschafen verbracht hat, zusammen mit den beiden Jungböcken auf eine separate Weide kommt. Die beiden jungen Kerle wollen es natürlich gleich wissen und forderen den älteren heraus, doch schon nach wenigen Kopfstößen ist klar, wer der Chef auf der Weide ist. Ich habe das Ganze in einem kleinen Film festgehalten, den man sich hier anschauen kann.

Schafe müssen über Nacht in den Stall

Dass es im Landkreis Rotenburg bereits seit einigen Jahren wieder Wölfe gibt, war mir natürlich klar. Aber dasss sie in so großer Anzahl ganz in der Nähe herumstreifen, wurde mir durch einen Beitrag in der Wümme-Zeitung vom 7. Januar sowie durch Gespräche mit ortsansässigen Jägern schlagartig bewusst.

Auf einer Drückjagd in der Feldmark des Nachbardorfes Steinfeld stöberten Jäger am 4. Januar gleich sieben Wölfe auf. Die Tiere, allesamt von ausgewachsenem Format, verhielten sich alles andere als scheu und ließen die Jäger bis auf 30 Schritte an sich herankommen. Eines der Tiere drehte sich um und betrachtete einen der Jäger in aller Ruhe, bevor sich das Rudel ohne Eile seines Weges trollte (weitere Einzelheiten dieser Begegnung sind hier nachzulesen).

Wolf, Foto: Zahkthar

Für einen Schafhalter sind das natürlich alles andere als beruhigende Nachrichten. Zwar sind die Wölfe hier in der Region zur Zeit unauffällig, was Nutztierrisse betrifft (es gab bislang lediglich mehrere, offensichtlich von Wölfen gerissene Damhirsche im Wald, der direkt an Bülstedt angrenzt). Aber ich kann mir doch nicht sicher sein, dass sie sich nicht eines Tages an meinen Schafen vergreifen. Eine Herde Schafe des Nachts auf der Weide muss für ein herumstreifendes Wolfsrudel schon sehr verlockend sein. Hinzu kommt, dass sie die menschliche Nähe offensichtlich nicht scheuen, so dass sie auch um Ortschaften nicht unbedingt einen großen Bogen machen werden (wer sich dafür interessiert, wie es um die Anzahl der Nutztierrisse in Niedersachsen bestellt ist, kann dies, ebenso wie die Entwicklung der Wolfspopulation, hier nachlesen).

Da die Situation nicht grundsätzlich neu ist, habe ich bereits im letzten Jahr damit begonnen, alle Unterlagen für einen Antrag auf finanzielle Förderung wolfsabweisender Einzäunungen zusammenzutragen und diesen Antrag um den Jahreswechsel abgeschickt. Die zuständige Behörde ist wegen zahlreicher Anträge jedoch so stark überlastet, dass die Bearbeitung wahrscheinlich Monate dauern wird. So hoffe ich, dass mir wenigstens demnächst gestattet wird, auf eigenes Risiko vorzeitig mit meinem Vorhaben zu beginnen, ohne dass dies zu einer Ablehnung des Antrags führt. Immerhin geht es um mehr als 6000 €, eine Summe, die sich mit einer Schafherde meiner Größe so leicht nicht verdienen lässt.

Schafe in der Scheune

Gar nichts zu tun, war in dieser Situation für mich aber auch keine Option oder nur eine, die zu schlaflosen Nächten geführt hätte. Die kurzfristige (vorübergehende) Lösung bestand für mich daher darin, für die Schafe provisorisch einen Bereich in meiner Scheune abzuteilen, damit ich sie über Nacht hereinholen kann. Das macht mir zwar zusätzliche Arbeit, und die Schafe sind es nicht gewohnt, da sie bislang ihr ganzes Leben auf der Weide verbracht haben. Aber es wenigstens zur Folge, dass ich wieder ruhig schlafen kann. Spätestens bis Mitte März zur Lammzeit muss ich jedoch eine andere Lösung gefunden haben, denn auf so engem Raum würde das Ablammen mit Sicherheit zu Problemen führen, da die Gefahr bestünde, dass sich die Lämmer falschen Müttern zuordnen. Das würde mir viele von ihren Müttern verstoßene Lämmer bescheren, die mit der Flasche großgezogen werden müssten – und damit zusätzliche Arbeit und Kosten.

Neue Lämmer in Arbeit

Auf der Schafweide hat die Decksaison begonnen. In diesem Jahr kommt „der Neue“ aus dem Weserbergland und macht seine Sache augenscheinlich gut (wie gut, wird sich in knapp fünf Monaten erweisen). Wenn auch bei flüchtigem Hinsehen nicht viel zu bemerken ist, so passiert in diesen Tagen doch einiges in der Herde: ein Schaf nach dem anderen sucht den Bock auf und lässt sich decken. Sichtbar wird das an der Zunahme der roten Flecke auf den Mutterschafen. Da der Bock wie jedes Jahr ein Deckgeschirr trägt (ein farbiger Wachsblock, der mittels Gurten auf seiner Brust befestigt ist), kann ich sehen, welche Schafe bereits gedeckt worden sind, da sie beim Deckvorgang farblich markiert werden – der Bock „hakt sie“ quasi ab.

Der eigentliche Deckvorgang ist recht unspektakulär, und die Schafe wirken manchmal ein wenig gelangweilt (wahrscheinlich sind sie einfach nur tiefenentspannt). Möglich ist das Ganze übrigens nur in gegenseitigem Einvernehmen. Ist der richtige Tag noch nicht gekommen, dann geht das Schaf einfach ein paar Schritte vorwärts, wenn der Bock ihm Avancen macht.

Einige haben bei der ganzen Sache leider das Nachsehen: die Jungböcke sind von den weiblichen Reizen der Mutterschafe natürlich auch nicht unberührt und würden ebenfalls gern zum Zuge kommen. Manchmal stellen sich brünftige Schafe sogar aufreizend zu ihnen an den Zaun. Dumm nur, dass eben der Zaun dazwischen ist.

Trauriges Ereignis bei den Schafen

Am 30. April fanden mein derzeitiger kanadischer Wwoofer Javaid und ich mein Leitschaf Lotti tot auf der Weide. Ich war vollkommen überrascht, denn noch zwei Tage zuvor hatte Lotti die ganze Herde wie gewohnt angeführt, als wir die Weide wechselten. Auch am nächsten Morgen war noch alles in Ordnung, und Lotti kam wie immer als erste an den Zaun.

Da sie offenkundig kerngesund war, drängt sich der Verdacht auf, dass sie sich vergiftet hat – allerdings ist mir vollkommen unklar womit. Eine Kontrolle der gesamten Weide brachte keine Erkenntnis.

Lotti war ein ungewöhnliches Schaf, die von Jugend an zeigte, dass sie bereit war, die Herde anzuführen. Sie hatte offenkundig Spaß an „besonderen Aufgaben“ und stand immer sofort vor mir, wenn ich mit der Leine zur Weide kam.

Nun sind ihre beiden Lämmer mutterlos zurückgeblieben. Wenigstens sind sie alt genug, um auch ohne Milch überleben zu können. Für Lotti einen Ersatz als Leitschafun zu finden, wird sicher nicht einfach, und auch sonst fehlt sie einfach inder Herde.

 

Milchverarbeitung

Im vergangenen Sommer habe ich schon zum dritten Mal einige meiner Schafe gemolken. Diesmal warenn es vier: Alete, Momo, Liese und Cara. Natürlich hatte ich aus den Erfahrungen der letzten beiden Jahre gelernt und alles etwas optimiert.

alete-und-momo

So hatte ich mit meinen Helfern, die zeitweilig als Wwoofer (WWOOF steht für: world wide opportunities on organic farms) hier bei mir waren, einen kleinen Melkstand gebaut, der das Melken doch sehr erleichtert hat.

beim Melken

Außerdem hatte ich wieder Hilfe von Margret, die immer bereitwillig einspringt und die Schafe melkt, wenn ich einmal nicht da bin.

Margret beim Melken

Die Schafe hatten sich wieder ganz gut an das Melken gewöhnt. Natürlich gab es auch immer zur Belohnung ein kleines Leckerli.

Leckerli nach dem Melken

Wie in den letzten Jahren habe ich die Milch zu Joghurt…

Joghurt-04-2015

… Weichkäse…

Weichkaese-2014

… Schnittkäse nach Art von italienischem Pecorino…

Pecorino 6 Monate

… und natürlich Ricotta verarbeitet.

Ricotta

Hier noch einige Eindrücke vom Käsemachen:

arbeit-mit-dem-neuen-kaesekessel

Im vergangenen Sommer reichte der alte kleine Käsekessel nicht mehr aus, deshalb habe ich mir eigens einen neuen in Sardinien fertigen lassen. Dort werden solche Kessel wegen der vielen Schafe, die hier gemolken werden, immer noch hergestellt.

Bruchruehren

die durch das Lab dickgelegte Milch (noch im kleinen, alten Kessel) wird kleingerührt

Kaesemachen-2

nach einer kurzen Ruhezeit wird der Käsebruch in die Form gefüllt, von Hand gepresst

Kaesemachen-3

…und mehrfach gewendet

Kaeseschrank

Im Keller bekommt der fertige Pecorino dann seine nötige Reife

Hartkaese-2015

…und sieht nach einigen Wochen schon ganz gut aus

Meine Erfahrungen der letzten Beide Jahre habe ich in einem Artikel zusammengefasst, der in der Zeitschrift Schafzucht erschienen ist

Titel Schafzucht 2016-06-04

und hier zu nachlesen ist

Mechelner auf Youtube

Inzwischen gibt es auch einen Film-Beitrag von Robert Höck über Mechelner-Hühner. Die Aufnahmen dazu sind im Sommer 2016 bei mir auf dem Hof entstanden. Der ganze Beitrag kann hier angesehen werden.k-mechelner-hahn

Neuer Youtube-Beitrag über Schafrassen von Robert Höck

Liese als FilmstarNachdem Robert Höck bereits einen Beitrag über meine Pommerschen Landschafe gemacht hat und auch meine Ostfriesischen Möwen und Mechelner in einem seiner Beiträge vorkommen, beschäftigt sich ein weiterer Film von ihm mit Schafrassen, die besonders geeignet für Selbstversorger sind. Es freut mich natürlich besonders, dass er die Pommerschen Landschafe auf Platz zwei gestellt hat.

Den gesamten Beitrag gibt es hier zu sehen.