Trauriges Ereignis bei den Schafen
Am 30. April fanden mein derzeitiger kanadischer Wwoofer Javaid und ich mein Leitschaf Lotti tot auf der Weide. Ich war vollkommen überrascht, denn noch zwei Tage zuvor hatte Lotti die ganze Herde wie gewohnt angeführt, als wir die Weide wechselten. Auch am nächsten Morgen war noch alles in Ordnung, und Lotti kam wie immer als erste an den Zaun.
Da sie offenkundig kerngesund war, drängt sich der Verdacht auf, dass sie sich vergiftet hat – allerdings ist mir vollkommen unklar womit. Eine Kontrolle der gesamten Weide brachte keine Erkenntnis.

Lotti war ein ungewöhnliches Schaf, die von Jugend an zeigte, dass sie bereit war, die Herde anzuführen. Sie hatte offenkundig Spaß an „besonderen Aufgaben“ und stand immer sofort vor mir, wenn ich mit der Leine zur Weide kam.

Nun sind ihre beiden Lämmer mutterlos zurückgeblieben. Wenigstens sind sie alt genug, um auch ohne Milch überleben zu können. Für Lotti einen Ersatz als Leitschafun zu finden, wird sicher nicht einfach, und auch sonst fehlt sie einfach inder Herde.


















Nachdem Robert Höck bereits einen Beitrag über meine Pommerschen Landschafe gemacht hat und auch meine Ostfriesischen Möwen und Mechelner in einem seiner Beiträge vorkommen, beschäftigt sich ein weiterer Film von ihm mit Schafrassen, die besonders geeignet für Selbstversorger sind. Es freut mich natürlich besonders, dass er die Pommerschen Landschafe auf Platz zwei gestellt hat.

In einem Kochbuch, das im Rahmen des Projektes entstanden ist, werden leckere Rezepte vorgestellt und die Menschen, die sich mit diesen alten Sorten und Rassen beschäftigen, und darüber, wie und warum sie das tun. Insgesamt ist so eine kleine Deutschlandreise des guten Geschmacks und der kulinarischen Vielfalt entstanden.



